Über mich

histamiga Yvonne Profil
Hallo und herzlich willkommen!

Mein Name ist Yvonne, und meine Reise begann im April 2022 – eine Reise, die ich mir nie hätte vorstellen können. Bis dahin lebte ich ein vollkommen normales Leben: Ich war viel unterwegs, ein echter Genussmensch, immer auf Achse und gern auch mal auf ein Glas Wein mit Freunden. Ein Leben, in dem man sich unbesiegbar fühlt – bis das Schicksal plötzlich eine andere Richtung einschlägt.

COVID

Nach einer schweren Covid-Infektion, bei der ich drei Wochen lang extrem starke Symptome hatte, ging es zunächst leicht bergauf. Ich kehrte wieder zur Arbeit zurück, obwohl es mir noch immer schlecht ging. Schon während der Erkrankung hatte ich einen heftigen, unaufhörlichen Husten entwickelt. Sätze zu beenden, ohne von Husten unterbrochen zu werden, war unmöglich. Begleitet wurde das Ganze von einem ständigen Brennen in der Lunge und starken Bauchschmerzen.

Ärztemarathon

Der Arztbesuch wurde für mich zur Routine. Codein, Antibiotika, Asthmasprays – nichts schien wirklich zu helfen. Stattdessen verschlimmerten die Medikamente meine Symptome. Ein starker Hautausschlag kam hinzu, der mit Antiallergika behandelt wurde, während ich die Medikamente weiternehmen sollte. Ich war verzweifelt. Der Weg zu Spezialisten wie einem Lungenarzt oder einer Magenspiegelung war mit monatelangen Wartezeiten verbunden.

Notaufnahme

Nach einer besonders schlimmen Episode, bei der ich Blut hustete, landete ich in der Notaufnahme. Die Diagnose lautete Zwerchfellentzündung. Wieder Antibiotika, wieder Sprays – doch meine Beschwerden blieben. Nach jedem Essen verschlechterten sich meine Symptome dramatisch, und niemand konnte mir sagen, warum.

Alternative Medizin

Ein alternativer Ansatz brachte schließlich die erste Wendung: Ein Muskeltest diagnostizierte bei mir eine Histaminintoleranz (HIT) sowie Unverträglichkeiten auf Hafer, Milcheiweiß, Weizen und Laktose. Ich begann, mich in das Thema einzuarbeiten und stellte meine Ernährung um. Anfangs dachte ich noch, es ginge „nur“ um den Verzicht auf bestimmte Lebensmittel. Doch schnell wurde mir klar: HIT ist ein ganzheitliches Thema, und es reicht nicht aus, nur ein paar Dinge wegzulassen.

Ursachenforschung

Die erste Besserung ließ nicht lange auf sich warten – sogar mein Husten verschwand nach und nach. Doch mein Ehrgeiz trieb mich weiter an. Ich wollte die Ursache meiner Beschwerden finden. Der nächste Verdacht: mein Darm.

SIBO

Ein SIBO-Test bestätigte schließlich den Verdacht: Ich hatte sowohl Wasserstoff-SIBO als auch Methan-SIBO, kombiniert mit einer IMO. Daraufhin startete ich eine radikale SIBO-Diät, ließ Zucker, Milchprodukte, Gluten und viele Kohlenhydrate weg. Nach vier Monaten waren beide SIBOs verschwunden, und die IMO hatte sich deutlich verbessert.

COVID 2.0

Doch die nächste Herausforderung folgte schon bald: Eine erneute Covid-Infektion Ende 2023 verschlimmerte meine Symptome drastisch. Mein Körper reagierte extrem sensibel – am Ende vertrug ich nur noch sechs Lebensmittel.

Depressionen

2024 war geprägt von Stress und dem Versuch, irgendwie den Alltag zu bewältigen. Mein Energielevel war bei null, und ich entwickelte leichte Depressionen. Mitte März dann der Zusammenbruch: Burnout, schwere Depressionen und kaum Kraft, aufzustehen. Auch war es für mich nicht mehr möglich unter Menschen zu gehen, da mich Gerüche und Geräusche stark getriggert haben. Eine Psychotherapie und Stressmanagement-Techniken wie Meditation halfen mir langsam, wieder auf die Beine zu kommen.

Zahnmedizin

Doch mein gesundheitlicher Zustand blieb ein Rätsel. Ein entscheidender Schritt war die Entfernung eines wurzelbehandelten Zahns, der auf dem Dickdarm-Meridian saß. Danach besserte sich mein Zustand spürbar – der Blähbauch wurde weniger, und auch die Bauchschmerzen traten seltener auf.

MCAS

Im September 2024 bekam ich eine weitere Diagnose: Mastzellenaktivierungssyndrom (MCAS). Ein Darmfloratest zeigte zusätzlich ein Leaky Gut, Candida und eine starke Dysbiose. Mit einer neuen Ärztin entwickelte ich einen Therapieplan, der eine weitere Diät und Maßnahmen zum Darmaufbau umfasste.

HPU

Inzwischen vertrage ich wieder über 30 Lebensmittel und habe neue Hoffnung geschöpft. Eine Diagnose im Bereich HPU brachte zuletzt weitere Erkenntnisse, und ich arbeite daran, das Puzzle meiner Gesundheit vollständig zu lösen.

To be continued...

Mein Weg ist noch nicht zu Ende – aber ich bin zuversichtlich und motiviert, Schritt für Schritt zurück zu einem gesunden, normalen Leben zu finden.

Typische Aussagen...

…die man mit einer Histaminintoleranz zu hören bekommt.
Hast du davon auch schon welche zu Ohren bekommen?

Dann isst du also einfach keinen Käse mehr und passt mit Rotwein auf, oder?

Ein kleines Stückchen wird dich schon nicht umbringen.

Warum nimmst du nicht einfach eine Allergietablette?